Trendausblick 2012

Geschrieben von Simon Rabente am 22. Dezember 2011 | Abgelegt unter Design, Marketing, Social Media, eCommerce

Zum Jahresende setzt sich unser Team traditionell zusammen und wir analysieren, ob unsere zurückliegenden Trend- und Nutzungsprognosen zutreffend waren und welche Überraschungen das gerade endende Jahr mit sich brachte. Für 2011 hatten wir den richtigen Riecher und würden uns freuen auch mit den folgenden Trendausblicken für 2012 ins Schwarze zu treffen:

  1. Mobile Websites und QR-Codes
    Die Verbreitung von Smartphones und Tablets steigt von Tag zu Tag immer rasanter an. Pro Tag werden weltweit bereits über 700.000 neue Android-Smartphones aktiviert. Dies verändert auch maßgeblich das Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe, ganz egal wie diese aussieht. Das Internet ist allgegenwertig und nimmt damit eine immer wichtiger werdende Funktion in unserem privaten und beruflichen Leben ein. Auch die Geräteeigenschaften, wie z.B. die kleineren Displays erfordern besonders zugeschnittene Angebote für diese Anwendungsfälle.

    Unsere Trendprognose:
    Die miteinander verbundenen Themen „Mobile Websites“ und „QR-Codes“ werden im neuen Jahr noch stärker in allgemeine Promotions und Werbekampagnen integriert werden. Insbesondere für Marken am POS wird dies 2012 sehr viele neue funktionale Möglichkeiten bieten.

  2. Facebook auf der eigenen Website / Microsite
    Bisher bedeutete die Verwendung von Facebook als Marke bzw. Unternehmen hauptsächlich, dass eine Fanpage betrieben und Apps entwickelt wurden. Dies wird selbstverständlich auch weiterhin Bestand haben. Jedoch können durch die Integration von Facebook auf der eigenen Website oder Microsite die Fans zusätzlich auch auf die eigenen Präsenzen geholt werden, ohne auf die Interaktivität und Viralität von Facebook verzichten zu müssen.

    Unsere Trendprognose:
    Social everywhere.

  3. Markenshops
    Markeneigene Onlineshops gehören bereits zu den Wachstumsgewinnern des noch laufenden Jahres und werden auch im kommenden Jahr weiter zunehmen. Insbesondere kampagnenfokussierte Onlineshops im Zusammenspiel mit sozialen Netzwerken liegen klar im Trend.

    Unsere Trendprognose:
    Die Integration von Social Media Komponenten wird den E-Commerce-Sektor im kommenden Jahr deutlich verändern und prägen. Erste Ansätze vom “vernetzten Shoppingerlebnis” zeigen in der Praxis bereits großen Anklang.

  4. Apps auf Facebook mit komplexer Gewinnspiel-/ Teilnahmemechanik
    Gewinnspiele auf Facebook dienten in der Vergangenheit hauptsächlich dazu, eine große Menge an Fans in möglichst kurzer Zeit zu generieren. Die qualitative Bedeutung dieser Fans wurde dabei häufig außer Acht gelassen und dabei Mechaniken verwendet, die hauptsächlich “Gewinnspielnomaden” anziehen.

    Unsere Trendprognose:
    Die zunehmende Teilnahmebonifizierung sorgt für regelmäßigere und qualitativ hochwertigere Gewinnspielteilnahmen. Auch für die Verbreitung/Sharing des Gewinnspieles werden die Nutzer verstärkt belohnt. Die Gewinnspieldichte wird dabei – insbesondere auf Facebook – noch weiter zunehmen.

  5. HTML5: Das Web wird beweglich – überall
    Eingeleitet durch fehlende Flash-Funktionalität auf einigen mobilen Geräten, wie z.B. dem iPhone oder dem iPad, ist der neue Web-Standard HTML5 mittlerweile so ausgereift, und vor allem durch die meisten Desktop-Browser so weit unterstützt, dass sich der Einsatz der Technik bereits jetzt lohnt. In Verbindung mit CSS und JavaScript lassen sich Websites erstellen, die dem Nutzer ein hohes interaktives Erlebnis bieten. Neben Animationen und Funktionen, wie z.B. “Fixed-Position Navigation” oder “Responsive Webdesign” bietet HTML5 viele weitere Effekte, die dynamischere Marken- oder Unternehmenspräsentationen möglich machen.

    Unsere Trendprognose:
    Der Einsatz von HTML5 wird weiterhin stark zunehmen und Flash vollständig als Basis für bewegte Inhalte in Browsern ablösen. Für Unternehmen und Marken mit Flash-Websites ist für 2012 garantiert ein Relaunch angesagt. Wir helfen gerne!

Mein Praktikum bei Webmatch

Geschrieben von Simon Rabente am 19. Oktober 2011 | Abgelegt unter Team

Ich bin Studentin an der Cologne Business School und studiere International Culture and Management mit dem Schwerpunkt Media Management. Im zweiten Semester hatte ich einen Kurs über Social Media, der mein Interesse für diesen Bereich geweckt hat. Bereits vorher habe ich ein Praktikum im klassischen Marketing Bereich absolviert und wollte nun einen tieferen Einblick in die neuen Medien gewinnen. Daher war es für mich sofort klar, dass ich ein Praktikum bei Webmatch machen wollte.

In meinem sechsmonatigen Praktikum habe einen Einblick in die Social Media Branche erlangen können und wie sich Unternehmen im Social Web präsentieren sollten. Besonders bei dem Kunden Chio konnte ich der Entwicklungen von Apps für die Facebook Fanpage beiwohnen und habe viel über die richtige Kommunikationsstrategie bei Facebook Auftritten lernen können. Ich hatte die Möglichkeit mir Konzeptideen für ültje, Chio und Webmatch zu überlegen, die gerne gehört und angenommen worden sind. Ich bekam sogar die Möglichkeit eines meiner entwickelten Konzepte einem Kunden vorzutragen.

Außerdem gehörten zu meinen Aufgaben die Betreuung des täglichen Gewinnspiels auf der Chio Facebook Fanpage und die Vorbereitung von möglichen Posts und Tweets. Für die Twitter Acoounts wurde ich in die Welt der Social Media Publishing Tools, wie z.B. Hootsuite,  eingeführt, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte.

Weiterhin zählte es zu meinen Aufgabe Whitepaper zu verfassen, eine Marktforschung für Chio durchzuführen und Auswertungen der Statistiken der Chio Facebook Fanpage zu verfassen. Zusätzlich hatte ich viele Research Aufgaben um Webmatch immer auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Durch den Vorteil des kompetenten Teams konnten mir meine Fragen immer schnell beantwortet werden und es wurde sich oft für mich die Zeit genommen um mir detaillierte Einführungen in bestimmte Themengebiete des Social Webs zu geben. Die lockere und freundliche Stimmung im Team hat mir immer sehr gefallen, die besonders auch durch Mitarbeiterevents, wie ein gemeinsames Grillen, verstärkt wurde.

Zusammenfassend hatte ich eine lehrreiche Zeit bei Webmatch und habe viel für meine Zukunft mit genommen.

Vielen Dank!

geschrieben von Theresa Hagelüken

E-Commerce und Social Media: Das HP TouchPad 32 GB bei notebooksbilliger.de

Geschrieben von Simon Rabente am 6. September 2011 | Abgelegt unter Social Media, eCommerce

Persönlicher Meinungsbeitrag von Simon Rabente:

Ich kenne den Onlineshop notebooksbilliger.de bereits seit vielen Jahren und habe dort auch schon des Öfteren bestellt (unter anderem zwei Notebooks). Alleine im letzten Abrechnungsjahr lag der Umsatz bei ca. 350 Millionen Euro. Das ist eine beeindruckende, aber auch nicht mehr ganz so seltene Zahl für einen Onlineshop. Dem entsprechend ist bei diesen Umsätzen natürlich auch Geld da, um sich eine umfassende und interessante Social Media Präsenz leisten zu können. Unter anderen arbeitet der recht bekannte Blogger Carsten Knobloch als Digital Relationship Manager / Social Media Berater bei nbb, der auch das ebenfalls bekannte Blog Stadt Bremerhaven betreibt. Kurz gesagt, mir kommt nbb sehr symphatisch und authentisch daher, da ich weiß, mit wem ich dort kommuniziere.

So, nun zur eigentlichen Story! Bis vorgestern hatte die Facebook Page eine Fanbase in Höhe von ca. 30.000 Fans. Auch das ist für einen Onlineshop eine beachtliche Summe (zum Vergleich, Neckermann hat ca. 14.000 Fans). Als ich heute morgen zufällig die Seite besucht habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen. 105.000 Fans(!) war dort in der linken Spalte zu lesen. Was war passiert? Anscheinend hat der Shop doch noch 1.400 Geräte des durch Ausverkauf begehrten Tablet-PC’s HP TouchPad 32 GB in die Hände bekommen und wollte die Geräte über einen Facebook-Shop zum Einkaufspreis (129 Euro) an den Mann bringen.

Für den Verkauf hat man sich Ondango, einen Anbieter von Shopsystemen auf Facebook, ins Boot geholt. Dieser schien jedoch mit der Serverlast der Aktion nicht klar zu kommen. Auf Facebook berichtete der Anbieter von mehr als 8.000 Serveranfragen pro Sekunde und entschuldigt sich dort in weiteren Beiträgen für das Zusammenbrechen der Infrastruktur.

Notebooksbilliger hat sich nun dazu entschieden, den Verkauf zu beenden und über eine in Kürze eingerichtete Seite, die für 48 Stunden online bleiben soll, Kaufoptionen zu verlosen. Dies entspreche dem Wunsch vieler Fans. Ich persönlich halte dies für eine faire Lösung, die jedem die gleiche Chance einräumt.

Festzuhalten bleibt, dass die Aktion trotz aller aufgetauchten Probleme ein voller Erfolg geworden ist. Mit geringem finanziellem Einsatz wurde maximale Aufmerksamkeit erreicht. Am Ende wurde ebenfalls eine faire Lösung gefunden, die offen und schnell von Seiten nbb’s kommuniziert wurde. Die schnelle Reaktion des Shops hat wahrscheinlich einen schlimmeren Shitstorm verhindert, sofern das bis jetzt absehbar ist. Auch wenn einige Fans die Seite wieder entliken, bleiben jedoch wahrscheinlich die meisten hängen, die von nun an regelmäßig von den Angeboten des Shops in ihrem Facebook Stream erfahren.

Ohne das ausdauernde Engagement im Bereich Social Media wäre dieser Buzz wahrscheinlich nicht entstanden. Neben tollen Apps und Aktionen auf Facebook, betreibt der Shop einen Blog und einen Twitter Account. Alle Kanäle werden regelmäßig mit interessanten Beiträgen befüllt. Auch der Shop selbst bietet viele interessante Tools. Dies alles erfordert ein sehr detailliertes Konzept und eine langfristige Strategie.

Wer Beratung oder eine Umsetzung im Bereich Social Media / E-Commerce wünscht, kann sich gerne auf unserer neuen Website ein Bild von unseren Leistungen oder Referenzen machen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Eine benötigte Funktion: Was Google+ besser als Facebook machen kann

Geschrieben von Simon Rabente am 30. August 2011 | Abgelegt unter Facebook, Google+

Wir von Webmatch arbeiten für unsere Kunden täglich mit den verschiedensten sozialen Netzwerken. Dabei fällt uns natürlich auf, inwiefern diese Netzwerke im Sinne des Betreibers, des Nutzers und des Unternehmens, für das wir arbeiten, optimiert werden können.

Mit Google+ ist vor nicht allzu langer Zeit ein neues Netzwerk in Erscheinung getreten. Unserer Meinung nach ist in der letzten Zeit kein anderes Netzwerk mit so viel Potenzial an den Start gegangen. Google hat die Möglichkeit, aus den Fehlern von Facebook zu lernen bzw. Optimierungen direkt am Anfang zu integrieren. Deshalb würden auch wir gerne einen Wunsch an Google bzw. Facebook richten. Wir möchten eine Möglichkeit haben, direkt und nicht öffentlich mit den Nutzern in Kontakt zu treten.

Dies ist natürlich auch mit verschiedenen Problemen verbunden. Eigentlich begrüßen wir das öffentliche Handeln und die für jedermann einsehbare Kommunikation, welche viel über die inneren Werte eines Unternehmens verrät. Dennoch bietet sich diese Art der Kommunikation nicht immer an. Was soll man tun, wenn eine Supportanfrage über eines dieser Netzwerke eintrifft? Oftmals werden für die Bearbeitung weitergehende persönliche Daten (Kundennummer, Anschrift, usw.) benötigt. Auf der anderen Seite öffnet eine Direktnachrichten-Funktionalität für (Fan-) Seiten ungewollten Nachrichten Tür und Tor. Der Spam würde diese Netzwerke unerträglich machen. Auf Facebook ist dies also nicht möglich, auf Twitter ist die mögliche Nachrichtenlänge für einen guten Support zu kurz. Es bleibt bisher nichts anderes möglich, als den Nutzer aus der Plattform herauszuholen und den weiteren Supportverlauf per Email abzuwickeln. Das widerspricht eigentlich unserem Grundsatz, die Nutzer dort zu bedienen, wo sie auf uns zukommen.

Unser Vorschlag ist, eine beschränkte Direktnachrichten-Funktionalität einzuführen. Die Seite bzw. der Seitenbetreiber würde nur die Möglichkeit erhalten, einen Nutzer anzuschreiben, wenn die Kommunikation von diesem eröffnet wurde. Das Schreiben von Nachrichten ist für den Seitenbetreiber also auf das Antworten beschränkt. Wir sind gespannt, ob sich uns diese Möglichkeit mit der Veröffentlichung von Unternehmensseiten auf Google+ eröffnet.

Marken mit Facebook-Präsenz sollten gut beraten sein

Geschrieben von Simon Rabente am 6. Juni 2011 | Abgelegt unter Facebook, Social Media

Es gibt in diesen Tagen wohl kaum jemanden, der nicht von der Geschichte der mittlerweile 16-jährigen Thessa aus Hamburg gehört hat. Um Freunde zu ihrem Geburtstag einzuladen stellte sie eine Facebook Einladung online, wobei ihr ein fataler Fehler unterlief – aus Versehen hatte Thessa ihre Veranstaltung als öffentlich gesetzt, sodass jeder angemeldete Facebook Nutzer die Informationen der Einladung einsehen und auch andere Facebook Nutzer einladen konnte. Die Anzahl der Teilnehmer stieg innerhalb eines halben Tages auf 7.500 Nutzer an.
Selbst das Löschen der öffentlichen Einladung kam zu spät, denn es hatten sich bereits weitere Gruppen, wie “Thessas Sweet 16″ gebildet, die ihre Adresse ebenfalls in als Veranstaltungsort verwendeten. Facebook musste schließlich eingreifen und löschte alle Interaktionen.

Dieses Beispiel belegt, wie wichtig eine effektive und umfassende Beratung für Marken und Unternehmen ist, die sich in sozialen Netzwerken präsentieren. Selbst Unternehmen können solche “Missgeschicke” unterlaufen, sofern sie nicht über ein 100prozentiges Know-How der Möglichkeiten, Tricks und Fallstricke auf Facebook verfügen. Der Einsatz von Facebook als Marketingwerkzeug sollte unbedingt in enger Zusammenarbeit mit einer kompetenten Webagentur geschehen. Neben den reinen benutzungs- und marketingtechnischen Aspekten und einer integrierten Strategie, sollte vor allem Wert auf ein ausgeklüngeltes und weitreichendes Konzept gelegt werden, welches sich auch mit der Lösung plötzlich auftretender Problemsituationen befasst.

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