Erfolgsfaktor „Payment“ – Wie die Zahlungsmöglichkeiten ihren Online-Shop beeinflussen können

Geschrieben von am 12. Juni 2013 | Abgelegt unter eCommerce, Website-Check

E-Commerce-Studien bestätigen es immer wieder aufs Neue: Ein Großteil der Online-Shopper will schnell, sicher und unkompliziert bezahlen. Finden sie ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht, dann heißt es für viele „und Tschüss!“. Sie kehren dem Online-Shop den Rücken zu und brechen ihren virtuellen Einkauf ab. Welche Zahlungsarten versprechen also den größten Erfolg?

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Rechnungskauf – sicher, schnell und beliebt

Fragt man Kunden welche Zahlungsart sie bevorzugen, antworten fast die Hälfte mit „Rechnung“. Die traditionelle Bezahlmethode ist und bleibt einfach die beliebteste Zahlungsart der Deutschen. Warum das so ist? Der Käufer behält die völlige Kontrolle. Erst wenn er sein Paket in den Händen hält, überweist er das Geld.

Vorkasse, Nachnahme & Lastschrift – die Klassiker unter den Bezahlarten

So gut wie in jedem Shop sind Vorkasse, Nachnahme und Lastschrift zu finden. Doch Achtung bei Vorkasse! Beim Kunden kommt diese klassische Zahlungsmethode nicht immer gut an. Tipp: Nicht ausschließlich Vorkasse anbieten! Denn in 88 % der Fälle wird der Kunde seinen virtuellen Warenkorb stehen lassen und den Shop verlassen. Doch nichts lockt den Kunden mehr an als Rabatte. Schon bei 3 % Preisnachlass, würde jeder fünfte Kunde per Vorkasse bezahlen. Eine Möglichkeit, um ihm die unbeliebte Bezahlart schmackhaft zu machen.

Kreditkarte – schnell und bequem

Soll es schnell und bequem gehen, dann ist das Bezahlen per Kreditkarte die richtige Möglichkeit. Mit 20 % ist der Kreditkartenkauf im Internet die zweit-beliebteste Zahlungsart der virtuellen Shopper. Aber ein bitterer Beigeschmack bleib: Datenverlust. Viele verbinden mit Kreditkartenzahlung gleichzeitig ein Ausspähen ihrer Daten. Aus diesem Grund greifen sie dann oftmals doch lieber zu E-Payment.

E-Payment – Eine immer beliebter werdende Bezahlart

Am liebsten würden die virtuellen Shopper einfach Bar bezahlen, denn viele haben Angst, dass ihre Daten weiter verwendet werden. Doch in der virtuellen Welt gestaltet sich das Barzahlen etwas schwierig. Aber hier kann Abhilfe geschaffen werden: E-Payment heißt die Lösung. Denn laut einer Umfrage der ibi Research zählt PayPal, nach Rechnungskauf, nicht nur zu den beliebtesten Zahlungsarten bei jeder Altersgruppe, sondern sie sehen es auch als sehr nutzungsfreundlich an. Klar, kommt man bei PayPal & Co nicht um eine aufwendige Anmeldung herum, aber einmal angemeldet ist es für den Shopper ganz einfach zu bezahlen.

E-Payment

Fazit:

Nicht die einzelnen Zahlungsarten bringt den Erfolg, sondern die Kombination machts! Doch der Klassiker – die Rechnung – darf auf keinen Fall fehlen. Möchte man auf Nummer sicher gehen, dann darf neben den Bezahlarten das Gütesiegel nicht fehlen. Es schafft Vertrauen und Vertrauen ist Priorität 1 für Käufer in der virtuellen Welt. Eine Verringerung der Abbruchquote ist dadurch also sicher!

http://www.shopbetreiber-blog.de/2009/10/08/zahlung-per-kreditkarte-im-online-shop/

http://blog.check24.de/preisvergleich/zahlung-im-internet-paypal-kreditkarte-rechnung-16393/

http://www.shopbetreiber-blog.de/2009/01/07/welche-zahlungsverfahren-bevorzugen-online-kunden/

http://www.esales4u.de/2013/studie-e-payment-zahlverfahren-online-handel.php

http://www.ecommerce-leitfaden.de/

Abgefahren! Asstel fährt mit seinen Fans einmal um die Welt!

Geschrieben von am 3. Juni 2013 | Abgelegt unter Facebook, Marketing, Social Media, Unternehmenskommunikation, Webdesign

Wie viele Kilometer müsste man eigentlich reisen, um alle seine Facebook-Freunde mit einem Motorrad zu besuchen? Unter dem Kampagnenmotto „The amazing Asstel Road Trip“ gibt der Direktversicherer Asstel am 02. April 2013 den Auftakt für eine App, um sich genau dieser Frage zu widmen. Hintergrund der Aktion ist die Motorrad Versicherung von Asstel. Das Besondere: Wird der Nutzer Fan der Asstel-Seite, bekommt er ein individuelles, digitales Tour Poster. Hier sind neben dem gesamten Kilometerstand außerdem mögliche Strecken bis zum Mond, Reisetage, der Benzinverbrauch sowie die meistbesuchte Stadt zu sehen – natürlich kann die Grafik heruntergeladen und mit Freunden geteilt werden. Die App stellt zusätzlich einen Kilometer Highscore bereit, auf dem der Teilnehmer die eigene Kilometeranzahl mit dem seiner Facebook Freunde vergleichen kann.

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Was ist der Mehrwert? Durch das Sharen des Tour Posters und den Vergleich mit den Facebook Freunden, wird die Streuung der App beschleunigt und die Fanzahlen von Asstel maßgeblich erhöht. Neben der Viralität schafft es die App aber vor allem, das Thema Motorrad Versicherung für den Kunden spielerisch zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Webmatch war bei der App für die Konzeption, Kreation und Entwicklung verantwortlich.

ADC-Festival 2013 – Republik Neuland – Ein kleiner Rückblick

Geschrieben von am 22. Mai 2013 | Abgelegt unter Webdesign

Vom 16. bis 18. Mai 2013 war Hamburg das Mekka für alle Kreativen der deutschen Werbeszene. Der Art Directors Club Hamburg rief zum jährlichen Hauptevent, der in diesem Jahr aus einer “Digital Conference”, einem speziellen Nachwuchs-Tag und einer Ausstellung mit unzähligen Kreativarbeiten bestand. Das Webmatch-Team war zu Gast im Altonaer Güterbahnhof – der mit alten Güterwagons ein perfektes Ambiente darstellte.

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Das Programm der Konferenz bestand aus zahlreichen namhaften Schlüsselfiguren der Kreativszene. Darunter Bob Green, Gründer und Kreativchef einer der größten Werbeagenturen der Welt, David Bruno, Kreativer bei Google Labs, Koichiro Tanaka, ein aufstrebender Kreativer aus Japan (unter anderem Macher von “The Museum of Me” von Intel), Oscar Gewinner für Animationdesign Christian Vogt und Mark D’Arcy, weltweiter Kreativchef von Facebook.

Die Speakerauswahl war hochkarätig und so halfen die interessanten Vorträge über die Misere hinweg, dass sich in der Conference Hall der Sauerstoff bereits nach 30 Minuten vollkommen verabschiedet hat. Das ADC-Team war über die atmenden (und trinkenden) Besucher scheinbar etwas überrascht. Die übrige Technik funktionierte dafür und war der Veranstaltung angemessen.

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 Ansonsten überraschten auch eher Unbekannte, wie z.B. der “Design-Hacker” Ora-ïto. Dieser machte sich in der Kreativszene einen Namen, nachdem er verschiedene Marken mit aufsehenerregenden Designs “gehackt” hat. Darunter Louis Vuitton Taschen oder Apple Computer. Er entwirft aber auch Flugzeuge für Superreiche, Möbel, futuristische Häuser oder Hotels. Der quirlig wirkende Franzose rockte die Bühne und zeigte, mit welchen ungewöhnlichen und zum Teil radikalen Methoden Design vermarktet werden kann.

Die parallel stattfindende Ausstellung zeigte unzählige Werke der klassischen und digitalen Design- und Kreativszene. Darunter selbstverständlich alle Nominierten der ADC Awards, die am Abend verliehen wurden. Insgesamt wählten 338 Jurymitglieder unter Leitung von Jean-Remy von Matt bronzene, silberne und goldene Nägel in 26 verschiedenen Kategorien.

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Anschließend ging es zur ADC Winners Party, die in der bekannten Altonaer Fischauktionshalle stattfand. Eine wirkliche Sause, die alles zu bieten hatte, was eine gute Party braucht. Die Stimmung, das Catering, das exklusive Ambiente und das frühlingswarme Wetter verzauberten ca. 2.000 tanzende Partygäste bis in die frühen Morgenstunden.

Für uns war am nächsten Tag endlich etwas Zeit die unglaublich umfangreiche Ausstellung zu besuchen und wir wurden nicht enttäuscht. Besonders in den Bann gezogen haben uns die technisch leider etwas überforderten Android-Tablet-Terminals, mit Darstellungen und Videos von allen nominierten Digitalarbeiten.

Die Bandbreite zwischen genial einfachen und genial guten Ideen und Arbeiten war riesengroß, auch wenn die Machbarkeit mancher Konzepte nach einer Adhoc-Analyse auf einer ganz anderen Karte steht.

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In der Summe war das ADC Festival 2013 eine sehr gelungene Veranstaltung. Im kommenden Jahr sind wir wieder dabei!

Conversionrate Optimierung bei Online-Shops – wie aus Fans Kunden werden

Geschrieben von am 17. Mai 2013 | Abgelegt unter Design, eCommerce, Marketing, Website-Check

Studien haben gezeigt, dass die ersten fünf Sekunden über Erfolg und Niederlage einer Seite entscheiden. Es geht also wortwörtlich um Sekunden, die bestimmen, ob ein Fan zum Kunde wird oder sich doch lieber bei der Konkurrenz umschaut.
41,2 Millionen der Deutschen kaufen Waren oder Dienstleistungen über einen Online-Shop (dies entspricht einem Anteil von 74% der Internetnutzer ab zehn Jahren), der Wettbewerb unter den Shop-Betreibern im World Wide Web steigt also immer mehr an.

Onlineshopper

Sie stehen vor der Herausforderung ihre Webseitenbesucher zu loyalen Käufern zu konvertieren, um sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Dabei rückt vor allem die Usability immer mehr in den Fokus.
Doch wie orientieren sich Besucher eigentlich in der virtuellen Welt? Ohne großen Aufwand, schnell und durch ansprechendes Design möchten sie problemlos in den Online-Shops stöbern. Dabei sind sie allerdings weitgehend auf sich alleine gestellt.

Kein Verkäufer in Sicht?

Versetzen Sie sich doch einmal in folgende Lage: Sie kommen an einem Samstagmittag in einen ihnen bisher fremden Elektroladen, und sind auf der Suche nach einem Wecker. Die Regale sind voll mit unterschiedlichen Produkten und überall um Sie herum Menschen, die ebenfalls nach etwas suchen. Völlig überfordert laufen Sie durch die Gänge, doch weit und breit keine Wecker in Sicht! Was machen Sie? Um Ihre Suche etwas abzukürzen, da sie unter Zeitdruck stehen, schauen Sie sich wahrscheinlich nach einem dieser netten Verkäufer um, der Ihnen sofort weiterhelfen kann und ihr Problem ist gelöst.
Doch wie verhalten Sie sich wenn es diese Verkäufer nicht gibt? Sie würden wahrscheinlich Ihren Kauf abbrechen und enttäuscht den Laden verlassen. So ähnlich sieht es in der virtuellen Welt aus. Shopper sind hier ganz auf sich alleine gestellt. Sie klicken sich selbständig durch die Angebote der Online-Shops. Auf Verkäufer, die ihnen unterstützend zur Seite stehen, können sie nicht zählen. Daher ist es enorm wichtig, dass der Shop klar strukturiert und übersichtlich aufgebaut ist. Ein Großteil der potenziellen Käufer bewegt sich nämlich getreu dem Motto „Don´t make me think!“  durch das World Wide Web. Ganz intuitiv und problemlos wollen sie sich durch die virtuelle Welt bewegen ohne dabei auf Hindernisse zu stoßen. Jegliche Anstrengung des Gehirns würde somit die Gefahr in sich bergen, dass der Besucher den Online-Shop enttäuscht verlässt und nicht wieder zurückkehren wird.

5 Tipps zur Gestaltung des Online-Shops, damit Fans zu Kunden werden:

1. Stellen Sie wichtige Informationen im Inhaltsbereich dar!
Der Besucher des Web-Shops „scannt“ die Seite nach einem bestimmten Schema. Er beginnt links oben, dann wandert sein Blick am Header entlang über rechts Außen und schließlich diagonal durch den zentralen Inhaltsbereich wieder nach links zur Navigationsleiste. Zum Schluss konzentriert er sich ausschließlich auf den mittleren Teil der Seite und investiert in diesen Teil die meiste Zeit. Deswegen sollten in diesem Bereich die wichtigsten Informationen dargestellt werden.

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2. Vermeiden Sie langes Scrollen!
Viele potenzielle Kunden surfen mit einer durchschnittlichen Monitorauflösung von ca. 1024 x 768 Pixel oder 1280 x 1024 durch das World Wide Web. Daran können sich Web-Shop Betreiber orientieren. Trotzdem ist es in vielen Fällen unvermeidbar, dass sich eine Webseite über mehrere Seiten erstreckt. Tipp: Bieten Sie am Ende der Seite die Möglichkeit über einen Button zum Seitenanfang zurückzugelangen.

3. Wählen Sie die richtigen Farben!
Harmonieren Farben miteinander, dann hinterlassen sie positive Eindrücke. Gute Farbkombinationen sind z. B. grün/türkis, rot/orange oder blau/violett. Aber Achtung: Auch kulturelle Hintergründe müssen berücksichtigt werden! In westlichen Ländern gilt weiß als Farbe der Reinheit und Klarheit. In Japan oder China hingegen assoziieren die Menschen damit den Tod. Da Webseiten weltweit zugänglich und auch oft besucht werden, sollten kulturelle Unterschiede nicht vernachlässigt werden.

4. Gestalten Sie ansprechende Buttons!
Die richtige Gestaltung der Schaltflächen lenkt die Aufmerksamkeit auf diese. Daher sollten Sie Kalt-Warm-, Hell-Dunkel- oder Komplementär-Kontraste verwenden. Eine interessante Optik wird durch einen Button mit abgerundeten Ecken in 3D-Ansicht erzeugt, denn somit kommt der virtuelle Knopf einem echten sehr nahe. Ohne langes Überlegen und intuitiv erkennt der Besucher, dass ein Symbol zum Anklicken vorliegt und wird indirekt zum Handeln aufgefordert. Wer ausgefallene, eigens kreierte Symbole verwendet, läuft Gefahr Käufer zu verunsichern und diese frühzeitig zu verlieren.

5. Schaffen Sie Vertrauen!
Gütesiegel, wie bspw. „geprüfter Marktplatz“, schaffen Vertrauen und Sicherheit. Dies fand das Marktforschungsunternehmen GfK im Rahmen einer Umfrage zum Thema Gütesiegel heraus. Das Ergebnis zeigte eindeutig, dass für mehr als die Hälfte der Einkäufer das Zertifikat eine große Rolle spielt. Denn 62,1% stuften das Gütesiegel als „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“ ein.

Gütesiegel

Fazit:

Wollen Sie aus Fans Kunden machen, dann setzten Sie am besten bei der Usability an. Schon eine kleine Veränderung in Ihrem Shop kann große Wirkung erzielen. Nehmen Sie ihren Besucher an die Hand und führen Sie ihn mit Hilfe einer benutzerfreundlichen Oberfläche durch den Shop. Er wird es ihnen danken und Sie mit einem Einkauf in Ihrem Shop belohnen!

Quellen

http://www.trustedshops.de/shop-info/wp-content/uploads/2010/05/Umfrage_G%C3%BCtesiegel_110510.pdf

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5204/umfrage/wichtigste-gruende-fuer-einkauf-im-internet/

http://www.bvdw.org/fileadmin/downloads/fachgruppen/E-Commerce/bvdw_ak_erfolgsfaktoren_usability_20080313.pdf

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/online-shopping-jeder-zweite-kauft-im-internet-ein/7480254.html

http://www.brighthub.com/internet/web-development/articles/6056.aspx

http://www.uxbooth.com/articles/10-usability-lessons-from-steve-krug%E2%80%99s-dont-make-me-think/

http://www.pitstopmedia.com/sem/perfect-checkout-button

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Technik/Tools/Webshop-Performance-Zeit-ist-Geld-75019.html

http://books.google.de/books?id=IY_x6LpRyZAC&pg=PR2&lpg=PR2&dq=Nielsen,+Jakob;+Loranger,+Hoa+(2006):+Web+Usability.+1.+Auflage,+Addison-Wesley+Verlag:+M%C3%BCnchen.&source=bl&ots=I7IrmlfCDO&sig=uPpGYknA1y3K0efRes7N3yGoEN0&hl=de&sa=X&ei=1_OVUZfWLK6v4QTZrYFo&ved=0CE0Q6AEwAg

http://www.mag-tutorials.de/top-10-lander-nach-online-kaufern-chance-fur-den-eigenen-shop/

http://www.konversionskraft.de/tipps/kaufabbruche-im-checkout-verhindern.html

Wie viel Pinterest braucht Ihr Unternehmen?

Geschrieben von am 7. Mai 2013 | Abgelegt unter Markenwelten, Marketing, Social Media, Unternehmenskommunikation, Webdesign

Pinterest ist eine der am schnellsten wachsenden digitalen Plattformen weltweit. Auch viele Unternehmen entdecken das Netzwerk für sich, um ihr Social Media Marketing insbesondere für eine Zielgruppe voranzutreiben: Frauen zwischen 25 und 45.

 

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Warum sich Pinterest lohnen könnte?

Klare Zielgruppe

Hier ist die Zielgruppe klar umrissen: Pinterest ist tendentiell ein Frauenportal und wird es vermutlich auch bleiben. Umso besser für Unternehmen, die genau diese Zielgruppe angehen wollen. Es gibt keine andere Plattform auf der Frauen so gezielt erreicht werden können wie auf Pinterest. Content ist eben manchmal doch queen!

Viralität

Im Gegensatz zu Facebook verbinden sich auf Pinterest mehr Nutzer mit Unternehmen: während Facebook hier im Vergleich mit 24% zurück liegt, schafft Pinterest ganze 43%. Ein weiterer Vorteil von Pinterest ist die hohe Viralität: 80 % aller Pins sind Repins, weil die Nutzer Pins anderer Nutzer auf ihren eigenen Boards sammeln. Durch diese Repins wird die Anzahl der Links auf einer Website vergrößert – es geht also auch um Link-Building als Seo-Maßnahme.

Keine Shitstorms oder negative Reaktionen

Da bei Pinterest hauptsächlich Bilder gepinnt werden, ist die Textlastigkeit sehr gering. Kommentare zu den Pins gibt es eher selten. Sobald Bilder gefallen, werden diese repinnt und geliked. Gefällt ein Bild nicht, ist es recht unwahrscheinlich, dass dazu ein negativer Kommentar gepostet wird. Vielmehr ist die Konsequenz, dass das Bild dann nicht gerepinnt wird. Bisher sind noch keine Shitstorms oder negativen Diskussionen auf Pinterest bekannt.

Bilder und Videos

Selbstverständlich bedarf es vor einer Entscheidung für den Kanal Pinterest einer Analyse, ob Pinterets überhaupt für das Unternehmen im Rahmen der Social Media Strategie in Frage kommt. Ein wichtiges Kriterium im Hinblick auf eine Entscheidung für Pinterest ist allerdings auch die Frage danach, ob genug Content in Form von Bildern vorhanden ist. Haben Sie bereits qualitativ hochwertige Bilder und Videos auf Ihrer Website und ihrem Blog, würde es sich natürlich anbieten, diese auch für einen Pinterest Kanal zu nutzen und dabei viel Viralität zu erzeugen.

Pinterest steckt in den Kinderschuhen

Passt ihre Zielgruppe zu Pinterest und kann der Kanal in ihrer Social Media Strategie sinnvoll ergänzt werden, ist Pinterest eine erfolgversprechende Plattform für gutes Content Marketing. Ein anderes Argument ist zudem, dass Pinterest Social Media Marketing momentan noch in den Kinderschuhen steckt. Bisher lassen sich Pinterest-Kampagnen noch an einer Hand abzählen. Wer also jetzt beginnt wird es leichter haben, den Kanal und somit die Kunden für sich zu gewinnen, bevor andere Unternehmen Gas geben und die Konkurrenz zunimmt. Diese Erfahrung machen wir aktuell auch mit Facebook.

 

Was ist bei der Nutzung von Pinterest für Unternehmen zu beachten?

Bilder statt Sprache

Hier geht es nicht um Sprache, sondern um Bilder: Was sich so banal anhört, ist eine wirkliche Herausforderung. Hier wird das Produkt oder die Dienstleistungen nicht einfach beschrieben, hier ist Umdenken angesagt:
Der komplette Inhalt muss über das Bild zum Ausdruck gebracht werden. Es geht darum, die Marke als ein Lebensgefühl oder einen Lebensstil darzustellen. Hierbei ist es ganz im Sinne des Content Marketings auch erlaubt, verwandte Themen zu wählen, die die Zielgruppe erreicht und visuell ansprechend ist.

Planung

Bei Pinterest, wie auch auf anderen Kanälen, ist Planung das A&O. Wie viel Material haben Sie zur Verfügung und wie viel Boards möchten Sie thematisch füllen? Hierbei rät Andreas Werner in seinem Pinterest Guide, vorerst einmal fünf Boards zu füllen und somit die ersten Fans zu generieren. Wichtig hier: Diese fünf Boards sollten professionell aussehnen und einen guten Eindruck machen.  Andreas Werner empfiehlt: 30 Bilder in sechs Schritten verteilt über den Tag zu posten und nicht in geballter Form. Wichtig ist es zudem ein oder zweimal in der Woche anderen Accounts zu folgen, um Follower zu gewinnen, die den eigenen Inhalt verbreiten. Es empfiehlt sich zudem erfolgreiche Pins zu dokumentieren. So können nach und nach vermehrt diese Bilder gepinnt werden.

Interaktion fördern

Je mehr User aktiv sind, desto größer ist die Chance die Kundenbindung zu verbessern. Um dies zu erreichen eignen sich Contests, oder die Einladung an die User, ihre Meinungen durch Bilder auszudrücken.

Die erste erfolgreiche Pinterest Kampagne stammt von dem israelischen Damenbindenhersteller Kotex. Die Idee ist einfach, aber ist absolut treffend für die Zielgruppe: Hier wurden zunächst die 50 wichtigsten Key Influencerinnen auf Pinterest identifiziert und deren Interessen beobachtet. Jede der Frauen wurde von Kotex mit einem, individuell auf die Interessen zugeschnittenen, Geschenk überrascht und dazu aufgerufen sich und ihr Geschenk zu fotografieren und auf Pinterest zu pinnen. Das Ergebnis: 2.284 Interaktionen, 694.853 Impressionen und das Teilen der Bilder auf Facebook, Twitter und Instagram.

 

 

Ein ganz aktuelles deutsches Beispiel ist die Vermarktung des neuen Opel Adam über Pinterest. Hier können Nutzer über die Boards ihren eigenen Opel Adam nach individuellen Wünschen gestalten. Die Aktion wird über Facebook beworben. Ziel ist es zudem, dass die Nutzer sich intensiv mit dem Produkt und seiner Optik beschäftigen. Auch offline spricht der Opel Adam  junge, modebewusste und fokussiert weibliche Autokäufer an: Derzeit ist Opel offizieller Partner der Castingshow Germany’s next Topmodel und wird mit den Attributen “funkig, sportlich oder elegant” passend zur jeweiligen Sendung gezeigt.
Sicherlich kein Zufall, das auch jetzt die Pinterest Kampagne gestartet ist. Zielgruppentechnisch sicherlich ein cleverer Schachzug.

Pinterest Opel

 

Mitarbeiter als Multiplikatoren gewinnen

Gerade wenn es darum geht ein Lebensgefühl in Bilder zu fassen, können gepostete Bilder der Mitarbeiter des Unternehmens einen enormen Beitrag dazu leisten, dass das Unternehmen als authentisch wahrgenommen wird. Der User bekommt die Möglichkeit zu sehen, wer hinter dem Unternehmen steckt, was sich hinter der Marke verbirgt. Hier kann transparent gemacht werden, ob das nach außen hin kommunizierte Lebensgefühl, das durch Pinterest in Bilder verpackt wird, auch intern gilt, oder ob es vor den Unternehmenstoren endet.

Boards möglichst lange nutzbar

Beim Anlegen von Boards sollte man darauf achten, dass diese auch möglichst lange zu nutzen sind. Hat man für den Unternehmensaccount 20.000 Follower kann ein Board aber auch 30.000 Follower haben. Ist dieses Board nur aktionsgebunden würde man Follower verlieren, denn diese können nicht auf ein neues Board übertragen werden. Um die jeweiligen Pins in das neue Board zu legen, wäre ein enormer manueller Aufwand nötig – daher lieber direkt langanhaltende Boards anlegen.

Fazit: Pinterest kann ein erfolgsbringender Kanal sein. Ist die Hauptzielgruppe des Unternehmens weiblich, oder soll künftig diese Zielgruppe stärker angesprochen werden, ist es sicherlich ratsam sich mit dem Einsatz von Pinterest im Rahmen der Social Media Strategie zu beschäftigen.

 

Quellen:

http://www.slideshare.net/fullscreen/datenonkel/pinterest-fr-unternehmen-der-ultimative-marketing-guide/1

http://www.futurebiz.de/artikel/wie-interagieren-nutzer-mit-marken-und-anderen-personen-auf-pinterest-infografik/

http://www.ishpc.de/2013/02/14/3-experten-5-meinungen-ist-pinterest-nun-top-oder-flop/

http://www.gruenderszene.de/recht/business-accounts-bei-pinterest

http://www.popularity-reference.de/pin-it-erfoglreiches-content-marketing-fuer-pinterest/

http://www.lead-digital.de/start/social_media/gewinnspiele_auf_pinterest_so_nutzen_social_media_profis_das_netzwerk

http://www.netz-reputation.de/2012/02/pinterest-start-up-erschliest-neue-zielgruppe/

 


 

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