Markenkommunikation im Netz: Einführung in die Welt des viralen Marketings mit Social Media

Geschrieben von srabente am 31. August 2010 | Abgelegt unter Barcamp, Facebook, Köln, Marketing, Microblogging, Social Media, Szene, Twitter, Web 2.0

In diesem Jahr wird vom 13. – 19. September die erste Internetwoche Köln stattfinden. Organisiert wird die Internetwoche von dem landesweiten Branchenverband eco (Verband der deutschen Internetwirtschaft), sowie der lokal ansässigen KIU (Kölner Internet Union).

Köln ist bereits ein zentraler Standort für die Internetwirtschaft. Die Internetwoche bietet eine Möglichkeit, die hier ansässigen Unternehmen kennen zu lernen. Das gilt sowohl für den interessierten Bürger, als auch für andere Unternehmen, die sich für die in Köln angebotenen bzw. entwickelten Dienstleistungen und Technologien interessieren. Wie auch wir von der Webmatch GmbH sind bereits mehr als 75 weitere Unternehmen an dieser Internetwoche beteiligt. Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters, wird die Schirmherrschaft für die Internetwoche Köln übernehmen.

Unser Beitrag zur Internetwoche wird ein Vortrag über Markenkommunikation im Netz mithilfe des “Werkzeuges” Social Media. Soziale Plattformen wie Facebook, Twitter, XING oder auch StudiVZ bieten mittlerweile vollkommen neue Möglichkeiten, um (potenzielle) Kunden viral zu erreichen, diese mehr an die eigene Marke zu binden und sehr einfach Feedback von diesen zu erhalten. Natürlich ist es für Unternehmen nicht einfach, die richtige Strategie und den passenden Umgang mit den Nutzern zu finden. Social Media bietet eine neue Möglichkeit, in die Kommunikation der Kunden eingreifen zu können und eröffnet somit immens vorteilhafte und neue Möglichkeiten für das Marketing, das Feedback-Management und den Support.

Am Donnerstag, den 16. September 2010 ab 17.30 Uhr bieten wir Ihnen die Möglichkeit, durch uns eine eine kostenlose Einführung in die Welt des viralen Marketings mit Social Media zu erhalten. Neben Hinweisen, welche Strategien angewandt werden können und was Sie unbedingt vermeiden sollten, gehen wir auch darauf ein, wie sich Social Media mit herkömmlichen Instrumenten, wie der eigenen (mobilen) Internetpräsenz, Newslettern, Verpackungs- bzw. Printerzeugnissen verbinden lässt.

Im Anschluss an eine Präsentation werden Sie die Möglichkeit haben, fragen an den Referenten zu stellen. Die Veranstaltung dauert bis ca. 20 Uhr. Getränke und Snacks werden von der Webmatch GmbH zur Verfügung gestellt. Da wir nur über ein begrenztes Platzangebot verfügen, bitten wir um eine Anmeldung per Mail an srabente@webmatch.de. Die Veranstaltung findet in unseren Räumlichkeiten am Hohenzollernring 39-41 in 50672 Köln statt.

Informationen über die Internetwoche Köln

Das neue Marketing Dreieck

Geschrieben von srabente am 23. August 2010 | Abgelegt unter Marketing, Mobiles Internet, Social Media

“Früher war alles besser!” Diesen Satz hört man besonders oft von Menschen, die nicht gewillt sind, neue Herausforderungen, aber auch neue Möglichkeiten und Chancen an- bzw. wahrzunehmen. Gerade im Bereich des Marketings war die Möglichkeit, einen potenziellen Kunden langfristig für eine Marke zu binden noch nie so gut wie heute. Selbstverständlich sind Themen, wie der Einsatz von Social Media, mobilen iPhone- oder Android-Apps, sowie Email-Marketing kein Selbstläufer, sondern benötigen eine behutsame und abgewogene Planung und Konzeption.

In Zeiten, in denen Facebook in Deutschland mehr als 10 Millionen Mitglieder, und weltweit sogar mehr als 500 Millionen Mitglieder hat, ist es für Unternehmen schon fast grob fahrlässig, nicht auf diesen Plattformen aktiv zu werden. Einerseits ist diese extreme Nutzermasse vergleichbar kostengünstig zu erreichen, andererseits entstehen auch völlig neue Absatzmärkte. Hätten Sie sich vorstellen können, dass Nutzer vor 15 Jahren selbst dafür gesorgt haben, dass sich die Werbung oder das Produkt Ihres Unternehmens verbreitet? Wussten Sie, dass ein Facebook Nutzer durchschnittlich ca. 200 Freunde auf der digitalen Plattform hat?  Jeder Kommentar über ihre Marke wird also auf direktem Wege an 200 weitere meist potenziellen Kunden weitergetragen. Social Media bedeutet zwar auch einen gewissen Kontrollverlust über die Kommunikation, jedoch wird so oder so über Ihre Marke geredet, auch wenn Sie nicht auf diesen Plattformen aktiv sind. Die Frage ist bloß, inwieweit Sie etwas davon mitbekommen und diese Kommunikation zwischen den Nutzern steuern wollen.

Gerade die Verbindung zwischen Social Media und mobilen Apps für Smartphones bieten Ihnen völlig neue Chancen. Sie können zum Beispiel einen Kunden direkt in Ihrem Ladenlokal dazu bewegen, das Glücksgefühl, welches durch das Shoppen bei Ihnen entstanden ist, an die Bekanntschaften des Kunden weiterzugeben. Andererseits kann der Kunde durch mobile Apps auch die Wartezeit an der Bushaltestelle dazu nutzen, nach neuen Möbeln zu suchen, oder mittlerweile auch den Lebensmitteleinkauf von unterwegs zu erledigen. Die Frage ist nur, ob er sich unterwegs an Ihr Produkt erinnert bzw. Ihren mobil kompatiblen Onlineshop für den Einkauf verwendet.

Email-Marketing und Social Media sind beides hervorragende Mittel, um den Empfänger regelmäßig mit Informationen zu Produktupdates, Angeboten oder Aktionen zu versorgen. Und die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass dieser den Inhalt Ihres “Streams” an die eigenen Freunde weiterleitet. So erhalten Sie nebenbei auch noch ein perfektes Feedback, was Ihren Kunden bzw. Konsumenten gefällt und was verbessert werden muss. Und wenn diesem einmal etwas missfällt, können Sie direkt eingreifen und die Probleme zusammen mit dem Benutzer lösen, ohne dass dieser sich Wochenlang ärgert und statt Lob und Zufriedenheit Verärgerung in die weite Welt hinausträgt

Genau das macht uns Kreative kreativ

Geschrieben von Daniel Doege am 6. August 2010 | Abgelegt unter Webdesign

Vergangene Woche Freitag erhielten wir einen Anruf eines realtiv neuen (sehr netten) Kunden, der vergangene Woche verschiedene Kostenvoranschläge bei uns eingeholt hatte und bzgl. eines Kostenvoranschlags für ein Webprojekt darum bat, “den Preis bitte noch etwas anzupassen”. Soviel sei gesagt: Es ging um Webhosting.

Da unsere Agentur für ihre fairen Konditionen und als durchaus günstig zu bezeichnenden Kostenvoranschlägen bei unseren Kunden und in Köln bekannt ist, waren wir auf diese Reaktion erstmal nicht vorbereitet (erstrecht nicht von diesem Kunden und dazu mitten in der Schlemmer-Mittagspause).

Wir konnten ihm versichern, dass es sich hierbei um die absoluten Minimalwerte handelt, was ihn aber noch nicht 100%ig zufriedengestellt hatte. Wir haben ihm zugesagt nochmal alle Positionen auf evtl. Einsparmöglichkeiten zu überprüfen (bei dem Projekt ein unmögliches Unterfangen / ging auch nichts mehr).

Nach dem Wochenende erhielten wir erneut einen Anruf von diesem Kunden, in dem er sich indirekt für seine Anfrage nach einer Kostensenkung entschuldigt hat und darum bat, den Kostenrahmen nicht neu anzubieten. Er ist mit der Kalkulation einverstanden und möchte viel mehr eine faire Zusammenarbeit festigen, als dafür sorgen, das wohlmöglich zukünftige Kostenvoranschläge künstlich “20%” höher angeboten werden.

In den vielen Jahren der intensiven Kundenarbeit und geschätzten 3.000 angefertigten individuellen Kostenvoranschlägen ist uns das in dieser Form zum ersten Mal passiert. Man muss dazu sagen, dass es nicht sehr viele Kunden gibt, die mit uns um die Kosten feilschen. Aber es passiert halt immer mal wieder.

Was hat das nun dem Kunden gebracht, außer gaaaaanz viel Sympathie, das Vertrauen in das Handeln und wohlmöglich der Sicherheit, dass Kostenvoranschläge nicht grundsätzlich nachverhandelt werden? Die Entstehung eines Dreamteams auf Augenhöhe!! Genau das macht uns Kreative nämlich kreativ. Der Spaß an der kreativen Leistung, auch gerne mal deutlich über den eigenen Tellerrand hinweg.

Zusammen mit der Anerkennung der Erfahrung und dem Fachverständnis, für das was uns Internetkreative ausmacht und wofür man uns bezahlt, können Ergebnisse entstehen, die über das geforderte und angebotene “Must-Have” weit hinaus gehen – weil es einfach Spaß macht mit und für diesen Kunden zu arbeiten!

Stirbt 3D-Kino?

Geschrieben von B. Bunse am 23. Juli 2010 | Abgelegt unter Webdesign

3D-Filme sind nicht neu. Erste Filme wurden bereits in den 1950er Jahren in 3D gezeigt, um einen Mehrwert gegenüber des Schwarz-Weiß-Fernsehens (damit war keine stereoskopische 3D-Darstellung möglich) zu bieten.

Den Höhepunkt der heutigen modernen 3D-Film-Produktionen setzte ganz klar Avatar. Die 3D-Technik war so gut in den Film integriert, dass sie fast nicht auffiel. Vergleichen kann man die 3D-Technik hier mit einer guten Sonnenbrille: Im Idealfall fällt einem nicht auf, dass man Sie trägt, aber die Wahrnehmung wird verbessert. Genauso ist es mit der 3D-Technik. Je weniger man sie bewusst wahrnimmt, umso besser. Das Gefühl des räumlichen Sehens steht im Vordergrund. Viele Filmemacher vergessen das und lassen in ihren Filmen dem Betrachter ständig mit einem Gegenstand vor der Nase herumfuchteln, um ihm immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass er im 3D-Kino sitzt. Damit lenkt man nur vom Film ab.

Avatar hat die 3D-Technik vorbildlich im Film integriert… und damit die Messlatte extrem hoch gelegt. Alle darauffolgenden (und vorherigen) Filme mussten sich an Avatar messen. Spätestens beim Besuch des dritten 3D-Films merken die Kinogänger aber, dass 3D gar nicht so viel besser ist, als es ihnen die Filmwerbung weismachen will. Dies schlägt sich dann in den Besucherzahlen nieder:

Entwicklung der Besucherzahlen von 3D-Filmen (Quelle gizmodo.com)

Entwicklung der Besucherzahlen von 3D-Filmen (Quelle: gizmodo.com)

Als Begründung reicht hier allerdings nicht aus, dass dem Kino – wie in den 1950ern – durch 3D-Technik in den Wohnzimmern das Wasser abgegraben wird. Denn die steht nämlich erst in den Startlöchern. Viel mehr sind die Gründe im meist fehlenden Mehrwert gegenüber der 2D-Variante zu suchen. Dies enttäuscht die Besucher selbstverständlich – besonders bei den saftigen Aufpreisen, die Kinobetreiber für einen Sitzplatz in ihren 3D-Sälen berechnen.

Für das 3D-Kino gibt es also grob 2 große Richtungen in die Zukunft:

1. Die 3D-Technik wird sich erneut nicht durchsetzen und lediglich wieder eine Niche belegen. Dann hätten die Kinobetreiber zwar viel Geld in die Modernisierung der 3D-Technik gesteckt, aber für die Zukunft könnte diese Technik auch für die Projektion von 2D-Filmen genutzt werden.

2. Die 3D-Filme starten richtig durch und werden sehr beliebt. Dies hätte zur Folge, dass auch die 3D-TV-Geräte gepusht und gekauft werden. Dann hätten wir die gleiche Situation wie in den 1950ern. Die Heimtechnik gräbt den Kinosälen das Wasser ab. Dann stünden die Kinobetreiber und Filmemacher vor einem viel größeren Problem. Sie müssten sich erneut nach Techniken und Mehrwerten umsehen, um die Besucher wieder ins Kino zu holen.

Wie sehen weitere Wege in die Zukunft der Filmtechnik aus? Bleibt 3D den Technikfreaks und gutbetuchten Gamern vorbehalten? Muss bald jeder Film in 3D produziert werden? Wird dann auch das normale Fernsehen 3D? Wird 3D-Film vielleicht PC-exklusiv? Brauche ich morgen eine neue Set-Top-Box?

Inspiriert von “Is 3D Already Dying?” – gizmodo.com (http://gizmodo.com/5592956/is-3d-already-dying).

Chio goes Social Media, Baby!

Geschrieben von Daniel Doege am 5. Juli 2010 | Abgelegt unter Facebook, Markenwelten, Social Media

Facebook ist der Platz, an dem sich die Zielgruppe befindet und ihre Freizeit verbringt. Egal ob morgens, mittags oder abends – die User sind bereits da und müssen nicht erst durch aufwändige Kampagnen auf die eigene Homepage gelenkt werden. Facebook ist für Marken daher zweifellos – und ohne mutig dabei zu sein – ein absolutes Must-Have, um mit der Zielgruppe in einen “Dialog” zu treten.

Facebook-Startseite von Chio

Der Dialog ist hierbei besonders spannend, da Facebook vollkommen neue Möglichkeiten bietet, die Zielgruppe in Diskussionen und Entscheidungsprozesse der Marke mit einzubeziehen. So geschehen auch bei der Chips- und Snackmarke Chio, für die eine Facebook-App zur interaktiven Produktbewertung von unserem Team konzipiert, gestaltet und programmiert wurde.

Der User hat dabei die Möglichkeit alle neu eingeführten Produkte online zu bewerten und somit auch indirekten Einfluss auf die weitere Produktentwicklung zu nehmen. Den Usern steht eine einfache 5-Sterne-Bewertung inkl. Kommentarfunktion zur Verfügung. Alternativ gibt es für alle selbsternannten Geschmacksexperten eine Expertenbewertung, bei der verschiedene Kriterien (z.B. Schärfe, Verpackung, Knusprigkeit) separat bewertet werden.

Facebook-App: Chio-Produktbewertungen

Sämtliche Bewertungen stehen im Anschluss auf Facebook zur Ansicht bereit. Die animierte Darstellung der Bewertungen verleiht der Facebook-App auch optisch einen sehr hochwertigen Character.

Direktlink zur Bewertungsseite:
http://www.facebook.com/Chio.de?v=app_7146470109

In eigener Sache: Sie haben Interesse an einer exklusiven Facebook-Applikation für Ihre Marke? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten und helfen Ihnen gerne!

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